Unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen:

Leistungsbedingungen für Service

Die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle im KLANGMEISTER SERVICE-Bereich der MT HiFi-Han­delsgesellschaft m.b.H. abgeschlossene Serviceaufträge. Hiervon ab­weichende Vertragsbedingungen des Auftraggebers sind un­wirk­sam und bedürfen nicht des schriftlichen Widerspruches. An­derer­seits können andere Geschäftsbedingungen im gegenseitigen Ein­vernehmen vereinbart werden, die bedürfen dann aber der schrift­lichen Bestätigung.

Änderungen dieser AGBs werden sofort im Internet unter www.klangmeister.de veröffentlicht und kommen 4 Wochen nach der Veröffentlichung allgemein zur Anwendung. Es ist gestattet, sich die AGBs aus dem Internet herunterzuladen und auszudrucken. Für die durch das Internet über E-mail zustande gekommene auch in­ter­na­tio­nale Serviceaufträge gelten automatisch auch diese AGBs, auf die wir in unseren Mailbestätigungen ausdrücklich hinweisen.

Salvatorische Klausel: Sind Einzelregelungen in diesen AGBs un­wirk­sam oder verstoßen gegen geltendes Recht, so bleiben alle an­de­ren Regelungen bestehen und rechtlich verbindlich. Für die un­wirk­same Regelung werden dann für beiden Seiten befriedigende Lö­sungen gesucht, die den Maßgaben des gesunden Men­schen­ver­stan­des Rechnung tragen.

Auftragsauslegung und Fehlerangaben

Bei der Auftragserteilung hat der Auftraggeber dem Servicedienst­leister (Werkunternehmer) eine möglichst genaue Beschreibung der durchzuführenden Servicearbeiten zu geben. Der Service­dienst­leis­ter hat ggf. nachzufragen und genau zu definieren, um den Service­auf­trag eindeutig zu machen. Dem Kunden wird bei der Auf­trags­erteilung der Preis für seinen Auftrag genannt, soweit es sich um ei­nen Service handelt, der in der ausgelegten Preisliste mit einem fes­ten Preis ausgewiesen ist. Sollten sich bei der Servicedurchführung weitere Probleme herausstellen, deren Behebung für den er­folg­reichen Service unabdingbar sind und den Servicepreis um mehr als 20% erhöhen, so ist dies dem Kunden vor der Serviceerledigung bekannt zu geben, um das Einverständnis des Kunden einzuholen. Für bei der Serviceübergabe unkalkulierbare Servicekosten kann ein kostenpflichtiger Kostenvoranschlag zu einem angemessenen Ent­gelt erstellt werden, der bei der Servicedurchführung nur mit 1/3 in Rechnung gestellt wird. Nach einer fachkundigen Eingangskontrolle kann auch eine Kostenobergrenze vereinbart werden. Sollte die bei der Servicedurchführung nicht eingehalten werden können, so ist zwing­end das Einverständnis des Kunden zur weiteren Service­durch­führung einzuholen.

Kosten für nicht ausgeführte Aufträge

Da Fehlersuche Arbeitszeit ist, wird der entstandene und zu be­le­gen­de Aufwand dem Kunden in Rechnung gestellt, wenn der Auftrag nicht ausgeführt wird, weil: 1. Der beanstandete Fehler bei der Ü­ber­prü­fung nicht auftrat. 2. Ein benötigtes Ersatzteil nicht mehr zu be­schaf­fen ist. 3. Der Auftrag während der Ausführung zurück ge­zo­gen wird. 4. Der Kunde bei einem vereinbarten Serviceobjekt-Prü­fungs­termin unentschuldigt nicht anwesend war.

Gewährleistung

Durchgeführte Servicearbeiten unterliegen einer sorgfältigen Funk­ti­ons­ und Endkontrolle. Dadurch wird die einwandfreie Funktion des Ser­viceobjektes beim Verlassen der Servicewerkstatt gewährleistet. Funktionsbeeinträchtigungen durch Verpackungsbeeinflussung fal­len unter unsere Funktionsgewährleistung, d.h. unsere Gewähr­leis­tung bezieht sich auf einwandfreie Funktion des Serviceobjektes beim Kunden. Hiervon ausgenommen sind der Magnetklebebruch von Lautsprecherchassis und Funktionsbeeinträchtigungen durch unsachgemäßes Auspacken des Serviceobjektes und Eingliederung in die lokale Konfiguration beim Kunden.

Für Servicearbeiten beträgt die Gewährleistungsdauer 2 Jahre.

Die Gewährleistung bezieht sich NUR auf die tatsächlich aus­ge­füh­rten Servicearbeiten, das dabei eingebaute Material und die daraus er­folgende Funktionsfähigkeit des Service­ob­jektes.

Fehler, Funk­tionsausfall oder Minderleistung, die auf Material- oder Her­stel­lungs­fehler beruhen, beheben wir kos­ten­los bzgl. Material und Ar­beit. Die Lautsprecher sind uns dafür anzuliefern oder Sie können unseren kosten­pflich­tigen Transportservice nutzen. Von der Ga­ran­tie ausgeschlossen sind Defekte, die auf unsachgemäßen Betrieb, Über­lastung oder fahrlässige Zerstörung zurückzuführen sind. Außerdem erlöschen Gewährleistung und Garantie vollständig, wenn der Kunde selb­ständig und ohne Rücksprache ei­gen­ver­ant­wort­lich Eingriffe an den vom Klang­mei­ster-Service vor­ge­nom­me­nen Ar­bei­ten vornimmt.

Für die im Außen­dienst durch­ge­füh­rten Reparaturarbeiten entfällt die Ge­währ­leistung, soweit die werkstattübliche Überprüfung des Re­pa­ra­tur­gegen­standes nicht möglich ist. Mängelrügen bzgl. durch­ge­führ­ter Service­leistungen sind unverzüglich nach Rückerhalt des Ser­vice­ob­jektes dem Servicedienstleister anzuzeigen. Spä­tere Re­kla­ma­tionen können leider nicht berücksichtigt werden. Bei Ser­vice­rück­lieferung durch einen Logistikdienstleister (DHL, UPS etc.) hat durch den Empfänger unverzüglich eine Ein­gangs­kontrolle zu er­fol­gen und evtl. Transportschäden sind um­ge­hend, spä­tes­tens in­ner­halb von 3 Tagen dem Logistik­dienst­leister und dem Ver­sender an­zu­zeigen, um Fristen­verfall zu ver­mei­den. Bei Un­klar­heiten ist vom Logistik­dienstleister ein Gut­achter zu ver­langen. Bei der Rücksen­dung von uns sind alle Sen­dungen au­to­matisch mit Euro 500,-- ver­sichert. Höhere Ver­sicherungen sind nach ge­gen­sei­ti­ger Ver­ein­ba­rung möglich.

Aufbewahrung

Die Serviceobjekte werden bei uns fachgerecht aufbewahrt. Bei Selbstabholung erfolgt die Aushändigung gegen Vorlage des Re­pa­ra­turscheines. Werden reparierte Objekte nicht innerhalb von 4 Wochen nach der Information über die Fertigstellung ab­geholt, kann der Servicedienstleister ein angemessenes La­ger­geld verlangen.

Pfandrecht des Servicedienstleisters

Der Servicedienstleister hat für seine Forderungen aus dem Ser­vice­vertrag ein Pfandrecht nach BGB § 647 an dem von ihm her­ge­stell­ten, verbesserten oder reparierten Serviceobjekten des Kunden, die für den angeführten Service in seinen Besitz gelangt sind.

Er­folgt nicht spätestens nach 3 Monaten nach der Abhol­auf­forderung die Abholung und Bezahlung so entfällt für den Servicedienstleister die Verpflichtung zur weiteren Aufbe­wah­rung und des weiteren jede Haftung für Beschädigung oder Verlust nach § 280 BGB. Einen Monat vor Ablauf der Frist ist dem Kunden eine Verkaufsabsicht zu­zu­senden. Der Ser­vice­dienst­leister ist berechtigt, nach Ablauf dieser Frist zur Deckung seiner Kosten das Serviceobjekt zum Ver­kaufs­wert zu ver­äußern. Etwaiger Mehrerlös ist dem Kunden zu erstatten.

Preise und Zahlungsbedingungen

Eine Preisliste über unsere Standardleistungen steht aktuell im Internet unter www.klangmeister.de downloads/Preisliste.

Unsere Preise gelten ab Betriebssitz. Kosten für Verpackung, Ver­sich­erung und Transport werden gesondert berechnet.

Bezahlung von Servicerechnungen erfolgt entweder per Vor­kasse oder gegen Nachnahme. Etwaige Rechnungsstellungen sind sofort nach Erhalt der Rechnung zur Zahlung fällig. Bei Nichtzahlung be­fin­det sich der Kunde nach 30 Tagen automatisch im Zahlungsverzug. Schecks oder Lastschriftvollmachten werden nur erfüllungshalber angenommen. Zur Zahlung befreiende Wirkung tritt dabei erst dann ein, wenn der Servicedienstleister verlustfrei über den Rech­nungs­betrag verfügen kann. Werden die vereinbarten Zahlungsbedingungen vom Kunden nicht eingehalten, so hat dieser dem Rechnungssteller den Ver­zugs­scha­den nach § 288 BGB zu ersetzen.

Erfüllungsort und Gerichtsstand

Der Erfüllungsort ist ausschließlich der Betriebssitz des Ser­vice­dienstleisters. Bei Kaufleuten ist auch der Gerichtsstand aus­schließ­lich der Betriebssitz des Servicedienstleisters.

Lemgo im April 2019