Kondensatoren üblicher Bauart sind klassisch aufgebaut: Auf beiden Seiten einer
Trägerfolie aufgedampftes Aluminium, wenige Atomlagen dick. Die Fläche ist aus
Platzgründen aufgewickelt, ähnlich einer Rolle Zewa.
Nachteil: Bis der Strom sich über die Fläche verteilt hat, muss er durch eine
Spule hindurch. Kenner werden zu Recht einwenden, dass sich die Wirksamkeit
der Spule aufhebt, weil der Strom auf der einen Seite des Kondensators hin –
und gegen sinnig auf der anderen Seite wieder zurück fließt. Reste von dieser
Induktivität bleiben aber ganz klar nachweisbar, auch wenn sie klein sind.
Herstellung der Fläche: Ähnlich einer Explosion wird Alu auf den Träger aufgedampft.
Diese wenigen Atomlagen sind kein guter elektrischer Leiter – der Ohmsche Widerstand
ist materialabhängig im Vergleich zu anderen recht hoch, die Impulsleitfähigkeit
ist mittelmäßig. Wenn man diese Eigenschaften messtechnisch erfasst, so
stellen diese sich zwar als klein dar – einzig unser Ohr bringt diese doch
recht deutlich zur Geltung.
Spulen in Frequenzweichen haben 4 Eigenschaften: Die eine ist die Nutzgröße
INDUKTIVITÄT in mH, weitere sind Störgrößen: Gleichstromwiderstand,
Kapazität und Mikrofonie. Die Nutzgröße bestimmt die Funktion, die Störgrößen
sollen so klein wie möglich sein.
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